Budapest – Beautipest

Anreise

Am Samstag sind wir nach ca. vier Stunden in Budapest angekommen – da wir noch nicht ins Zimmer konnten, haben wir das Auto am  Hotelparkplatz abgestellt und sind gleich zu Fuß rauf zur Burg. Achtung: In Ungarn wird die Vignettenkontrolle mittels Videokameras durchgeführt – also lieber vor der Grenze eine Vignette um ca. 12€ für 10 Tage besorgen. 🙂

Hotel

Wir haben im Mercure Buda Budapest auf der Buda-Seite der Stadt geschlafen. Von Samstag auf Sonntag für zwei Personen 56 € ohne Frühstück inkl. kostenlosem Parkplatz (draußen) hat preislich für uns gepasst. Zentral waren wir zwar nicht, es war aber alles sauber und das Personal war freundlich.

Essen

Zuerst ging’s zu Jamie’s Italian – dem Restaurant von Jamie Oliver. Da der Kellner mir sehr schwammige Antworten auf die Frage zu veganen Möglichkeiten gab, entschied ich mich für einfache Pommes. Sogar diese waren enttäuschend – P und ich fanden die Pommes echt nicht gut. Seine Lasagne war aber in Ordnung.

Da ich mir vor Reiseantritt über Happy Cow immer ein paar vegane Restaurants suche, sind wir nach Jamie’s Italian zum rein veganen Restaurant Napfényes Étterem.

Da mein Hunger schon groß war, habe ich mir den Grillteller mit hausgemachtem Seitan gegönnt. Als Dessert gab es den Tofu-Creamcake sowie die Mozarttorte (ungelogen die beste vegane Torte die ich je gegessen habe!).

Am Sonntag machten wir uns auf die Suche nach Frühstück – für’s erste wollte P in irgendein Café, durch Zufall sind wir auf die California Coffee Company gestoßen. Auf den ersten Blick konnte ich Mandel- und Sojamilch als Kuhmilchalternative entdecken. Die Barista wies mich dann auch noch auf Kokos- und Reismilch hin! Ich hatte schon richtig Hunger (wann nicht?), aber in der Vitrine konnte ich nichts sehen das vegan aussah. Doch die kompetente Barista hat mich auf die Paleo-Kokostorte aufmerksam gemacht, die vegan war! Juhu! Die konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. 🙂

Da ich normalerweise nicht süß frühstücke, ging die Völlerei nach der California Coffee Company gleich weiter – wir sind vor der Heimfahrt in eine der insgesamt sechs Filialen der Hummus Bar. Ein Traum für mich als Hummusvergötterin! Da es auch Fleischgerichte gibt, war für P auch was dabei. Ich habe mir den Falafelteller ausgesucht. So lecker!

Bars

Nachdem wir am Samstag den ganzen Tag herumspaziert sind (am Ende über 18km), gingen wir nach einem schnellen Espresso im Mégallo (für weniger als einen Euro!) noch in eine Bar (mit Restaurant) namens Bestia. Es war sehr gut besucht, wir bekamen gerade noch einen Tisch. Es hat auch ein Live DJ aufgelegt, die Atmosphäre dort war generell sehr cool – auf jeden Fall einen Besuch wert!

Die Stadt

Man möchte meinen, vor lauter essen haben wir nichts von der Stadt gesehen – weit gefehlt! Wir waren mehr als einmal  oben bei der Burg, sahen das Parlament von dort aus beleuchtet bei Nacht und konnten auch von der Stadt so einige Impressionen mitnehmen.

Im Vorfeld wurden wir vor Taschendieben gewarnt – ich merkte glücklicherweise nichts davon:)

Zusammenfassend kann ich sagen, dass man wirklich günstig einen spontanen Wochenendtrip nach Budapest machen kann, um dem Alltag zu entkommen – das Essen ist wirklich sehr preiswert und die Hotels auch! Vegan zu essen war auch nicht schwer – bei meiner nächsten Städtereise will ich jedoch mal probieren, ohne Vorabrecherche zu „überleben“ – no risk no fun! 😀

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3 Gedanken zu “Budapest – Beautipest

  1. Ach ich liebe Budapest, so eine schöne Stadt. Und schön, dass Ihr mal vegan dort ausprobiert habt und wir das lesen dürfen. Bei mir gibt es auch viel Budapest auf dem Blog 🙂

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