Ich war ein Junkie…

Ein Kosmetik-Junkie.

Süchtig nach Lippenstift, nach Nagellack, nach Bodylotions.

Wie alles begann…

Ich weiß nicht mehr, wann genau es begann, es war ca. im Jahr 2012. Ich fing an, belanglos im Internet Beautyblogs zu lesen. Dies wurde jedoch schnell zum „Zwang“.

Jeden Tag klickte ich mich durch die Blogs meiner Lieblings-Beautyautorinnen. Egal worüber sie schrieben, ich MUSSTE es haben. Mein Geld sparte ich nicht mehr, ich ließ es lieber in den Drogerien der Welt. „Oh mein Gott, eine neue LE? Die MUSS ich haben!“ waren meine Standardgedanken. „Die Verpackung sieht SO gut aus!“

Reiste ich mal ins Ausland, wurde vor allem anderen gecheckt, ob es Boots, Sephora oder Rossmann gab.

Zu „Glanzzeiten“ besaß ich über 100 Lippenstifte und sicher 150 Nagellacke!

Ich hatte sechs solcher Fotos, um die Übersicht nicht zu verlieren!

100 Lippenstifte. 150 Nagellacke. What the f***?

Ich musste immer mehr haben, denn „die Farbe hab ich noch nicht“.

Auf Facebook gibt es sogar Tauschbörsen für Kosmetik! Dort habe ich ein paar Bekanntschaften gemacht, darunter auch meine bessere Hälfte (und ehemalige Beautybloggerin, ein Fangirl Traum wird wahr;).

Wir haben zu dritt sogar zwei Beautyflohmärkte in unserer Bundeshauptstadt organisiert, da nicht nur wir zu viel von allem hatten (und dies dann auch einsahen), sondern anscheinend auch viele andere Mädels.

Ich will nicht mehr!

Wann ich realisiert habe, dass alles zu viel ist? Es gab keinen speziellen Schlüsselmoment, es war eher eine allgemeine Entscheidung für mich, minimalistischer zu werden.

Ich habe vor, die Welt mit P zu bereisen, und das nur mit einem Handgepäcksrucksack. Die Frage hat sich dann gestellt, wie das gehen soll, wenn ich so viele Besitztümer habe – ich rede hier nicht nur von Makeup, sondern auch von Kleidung und von Krimskrams, von dem man sich aus unerfindlichen Gründen nicht trennen kann.

Die Erleichterung

Schließlich habe ich mit dem Ausmisten begonnen. Das ist keine „Zwei-Stunden-Beschäftigung“, so etwas kann sich über Monate hinweg ziehen -bei mir zumindest.

Wie ich bisher meine Besitztümer aussortiert habe, werde ich euch demnächst hier am Blog berichten. 🙂

 

 

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