Santorin – Love At First Sight

Santorin, oh Santorin, du hast mich verzaubert! Postkartenviews überall, veganes Essen leicht zu finden, perfektes Wetter und unglaubliche Sonnenuntergänge!

Anreise

Am Freitag (02.06.) ging’s mit der ÖBB von Linz nach Wien zum Flughafen, wo der Flieger um die Mittagszeit Richtung Santorin startete. Da es bei Eurowings 0 vegane Möglichkeiten an Bord gibt, hab ich mir am Flughafen gleich mal das „Ciabatta Vegan“ gegönnt (ein Hoch auf die Juice Factory!). Das Ding war riesig und für Flughafenpreise waren € 6,90 okay.

Angekommen in Santorin, konnten wir direkt nach dem Ausstieg an allen Koffermenschen vorbeispazieren, da wir nur mit Handgepäck reisen (mein Osprey Farpoint 40 wurde entjungfert:). Nun konnten wir zwischen Privattaxis oder den öffentlichen Bus wählen. Sparfüchse wie wir sind entschieden wir uns für den Bus, der läppische € 1,80/Person kostete. Dafür mussten wir dann im Bus auf die Koffermenschen warten, an denen wir vorhin noch vorbeistolziert sind.

Hotel

P hat ein Hotel in Fira gebucht, soweit ich das mitbekommen habe ist das sozusagen das Herz der Insel. Auf Santorin zahlt man generell viel für den Ausblick, sei es beim Hotel oder auch beim Essen oder Cocktail.

Wir hatten ein Hotel ohne Meerblick, waren aber nur zwei Gehminuten vom Zentrum entfernt, von der Busstation aus gingen wir auch nur etwa fünf Minuten zu unserem Hotel namens Villa Soula. Für drei Nächte haben wir zusammen € 189 (ohne Frühstück) bezahlt.  Die Rezeptionistin war einfach die beste, sie hat uns sicher zehn Minuten erklärt wo wir hinsollten, wo wir gescammt werden und wo was los ist. Das Zimmer war sauber, nur wer eine schöne Dusche haben möchte, sollte es lieber meiden (diese war katastrophal).

Santorini Vegan

Im Zentrum von Fira gingen wir nach der Ankunft essen, für mich gab’s Salat, Zwiebel und Tomaten in Pitabrot eingewickelt, ohne Tzaziki bestellt, um € 2 (!) inkl. Pommes bei der Food Bar. Danach haben wir uns die atemberaubende Aussicht gegeben und sind dann auf einen Frappe Iced Coffee und (weil ich online überall davon gelesen habe) Fava mit Pitabrot (€ 8,50) bis zum Sonnenuntergang im Restaurant Rastoni verweilt.

Am zweiten Tag hab ich am Black Beach in Perissa aufgrund mangelnder Auswahl wieder die „sichere“ Variante Veggiepita gewählt.

In Oía gab es zwar auch an jeder Ecke vegane Optionen, allerdings sind die Preise so teuer dass wir durch eine Seitengasse spaziert sind und zufällig das Restaurant Candouni entdeckten, das sogar vegane Speisen kennzeichnet! Ich hab mir Fava, Auberginenpuree (je € 4,50) und Ofenkartoffeln (€ 5) genommen, dazu Brot.

Am letzten Tag bin ich endlich zum Falafeland gekommen – ein Paradies! Hab mir zu Mittag und am Abend gleich nochmal Falafelwraps geholt (klein € 3,70, groß € 4,70).

Nachtleben in Fira

Am ersten Abend sind wir auf ein paar Cocktails ins Two Brothers, dort gab’s Happy Hour und die Cocktails waren gut! Unsere Rezeptionistin empfahl auch die Tango Bar (mit Aussicht), dort waren wir aber nie.

Red Beach/Black Beach Perissa

Für den zweiten Tag haben wir uns ein Quad gemietet (es gibt UNZÄHLIGE Quad/Moped/Autovermietungen!). Wir haben das Angebot unseres Hotels angenommen und das stärkste Quad um € 30 ausgesucht. Es wurde uns bis an die Haustür geliefert, inkl. Helme. Wir haben um € 10 getankt und sind damit locker den ganzen Tag herumgefahren.

Zuerst sind wir zum Red Beach gefahren. Da es leider den ganzen Tag über bewölkt war, kamen die Farben nicht so zur Geltung & wir fuhren weiter zum Black Beach nach Perissa.

Oía

Am Nachmittag sind wir mit dem Quad nach Oía gefahren, wo es dieses berühmte Postkartenmotiv gibt mit den blauen Dächern. Nach kurzer Suche haben wir es auch schon gefunden und haben gleich (wie die restlichen 1.000.000 Touristen) ein paar Fotos gemacht. Den Sonnenuntergang haben wir auch noch in Oia verbracht – es sieht wirklich jedes Mal aufs Neue unglaublich aus, wenn die Sonne „hinterm“ Meer untergeht. ❤

Sobald der Sonnenuntergang nahte, wurde es auch richtig kühl – die Hitze tagsüber täuscht. Meine lange Jeans hat mir abends immer brav gedient. 😉

Wie die Zeit vergeht

Am dritten und somit schon wieder letzten Tag war es wieder unglaublich heiß, wir sind durch Fira spaziert, wo ich die ganzen Mitbringsel gekauft habe (Seifen, Seifen, Seifen!), haben uns jedoch dann entschieden, den Bus zum Strand Perivolos zu nehmen – das Wasser und der Strand waren wirklich schön und es gab überall kostenose Liegen inkl. Sonnenschirm.

Kaum sind wir angekommen, geht es Montag  (viel zu) früh auch schon wieder mit dem Bus zum Flughafen, wo wir mit der Austrian Airlines nach Wien zurückgeflogen sind. Bei Austrian Airlines hab ich mir vorab online meine vegane Ernährung angeben können, damit für mich dann auch was vorbereitet wurde.

Ich kann es jetzt schon nicht mehr erwarten, zurück nach Griechenland zu reisen! Das nächste Mal auf jeden Fall länger als 3 Tage. 😉

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